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15. Mai – Kirche in Not-Wallfahrt live aus Einsiedeln

Written by on Mai 11, 2022

12.30 Uhr – Das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» lädt am Sonntag, 15. Mai 2022, zur Wallfahrt nach Einsiedeln ein. Hauptzelebrant im Pontifikalamt um 12.30 Uhr ist Bischof Bohdan Dzyurakh aus der Ukraine. Am Nachmittag findet ein Podium zum Thema: „Unermessliches Leid in der Ukraine: Folgen für die Kirche?» statt. Daran nehmen Bischof Bohdan Dzyurakh (Ukraine), Abt Urban Federer vom Kloster Einsiedeln und Frau Magda Kaczmarek, Projektverantwortliche bei «Kirche in Not (ACN)» für die Ukraine, teil. Moderator ist Stefan Kube, Institutsleiter bei RGOW.

Radio Gloria überträgt live ab 12.30 Uhr sowie ab 15.15 Uhr – schalten Sie ein!

Podium im Kongresszentrum
Nach der Heiligen Messe gibt es im Kultur- und Kongresszentrum ZWEI RABEN ab 14.00h ein Käse Knöpfli-Essen für alle angemeldeten Personen. Um 15.15 Uhr beginnt das Podium zum Thema: „Unermessliches Leid in der Ukraine: Folgen für die Kirche?“ Am Podium sprechen: Bischof Bohdan Dzyurakh, Ukrainer, seit 2021 Exarch (Statthalter des Patriarchen) der griechisch-katholischen Kirche in Deutschland und Skandinavien; Abt Urban Federer, 59. Abt des Klosters Einsiedeln und Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz und Magda Kaczmarek als Expertin des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)» International für die Ukraine.

Krieg in der Ukraine
Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» begann 1953 mit der Unterstützung der ukrainischen Christen im Exil. Nach der rechtlichen Wiederherstellung der Kirche im Jahr 1990, trug die Hilfe des Hilfswerks nach Jahren der Verfolgung entscheidend dazu bei, das kirchliche Leben wieder aufzubauen. Als die aktuelle Invasion begann, hatte das Hilfswerk bereits viele Projekte in der Ukraine, darunter Ausbildungshilfe für 900 Seminaristen, die Instandhaltung von Gebäuden und die Unterstützung von Ordensmitgliedern, die wiederum den Ärmsten und Bedürftigsten mit materieller, finanzieller und geistlicher Hilfe helfen. Die Ukraine gehört zu den Ländern, die in den letzten Jahren am meisten Hilfe von «Kirche in Not (ACN)» erhalten haben. Mit dem Ausbruch des Krieges sind die ukrainischen Projekte dringender denn je geworden. «Kirche in Not (ACN)» steht in ständigem Kontakt in der Ukraine und arbeitet auch eng mit den lokalen Kirchen zusammen. Bis Mitte April stellte das Hilfswerk Nothilfe für die Ukraine im Umfang von mehr als CHF 3 Millionen zur Verfügung.