RADIO GLORIA

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9. Juni – Zum Sendejubiläum: Erinnerungen an den Papstbesuch Joh. Paul II., 5. bis 6. Juni 2004

Written by on Juni 9, 2024

14 Uhr – Der Papstbesuch von Johannes Paul II. in der Schweiz vor 20 Jahren im Juni 2004 löste die Gründung von Radio Gloria aus.

Angefangen hatte alles im Juni 2004, anlässlich des Papstbesuches von Johannes Paul II. beim nationalen Jugendtreffen in Bern, 5.-6 Juni 2004. Anliegen der Initiatoren war es, live über den Papstbesuch im Gebiet der Zentralschweiz zu informieren. Somit erfolgte mit ausdrücklicher «Aussendung» des damaligen Bischofs von Basel, dem jetzigen Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, der befristete Sendestart als erstes katholisches Radio der Schweiz. Gesendet wurde damals aus einem Studio, es war eher das Wartezimmer, des Klosters Gerlisberg oberhalb von Luzern.

Kurt Koch würdigte damals Radio Gloria mit folgenden Worten: «Meine bisherigen Erfahrungen erlauben mir, diese Initiative von engagierten Laien in unserer katholischen Kirche zu empfehlen. Ich freue mich, dass dieses Radio so einen schönen Namen trägt Gloria. Das ist die wichtigste Aufgabe der Kirche und der Christen, die Ehre Gottes in dieser Welt hochzuhalten und zu verkünden. Als Ortsbischof unterstütze ich die Anliegen dieser Initiative sehr gerne, zumal in der heutigen Situation, in der der Glaube weithin zu verdunsten droht und deshalb ein Tauchgang in die unauslotbaren Tiefen des christlichen Glaubens notwendig ist».

Bei dieser Gelegenheit möchten wir die Worte des heiligen Papstes Johannes Paul II. wiederholen: «Evangelisieren durch den Rundfunk bedeutet, professionell einwandfreie Informationen anzubieten, die mit ihrem impliziten und expliziten Kommentar zu den Tatsachen zu einer täglichen Katechese werden können, die im Leben und in der Erfahrung des Hörers verwurzelt ist. Diese Evangelisierung erfordert eine ständige Anpassungs- und Aktualisierungsbemühung, aber auch eine solide menschliche, kulturelle und berufliche Ausbildung sowie eine gesunde geistliche und missionarische Motivation. Die Fähigkeit, die Frohbotschaft wirksam zu verkünden, hängt vor allem vom intensiven Gebet ab, vom Hören auf Gott und von der mutigen Treue zu Christus, dem göttlichen Kommunikator des Heils.»

Der Sendestart am 4. Juni 2004 erfolgte mit ausdrücklicher «Aussendung» des damaligen Bischofs von Basel, dem jetzigen Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch.