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3. Juni – IG Hindernisfreier Klosterplatz Einsiedeln – Projektvorstellung (Demo)

10 Uhr / 22 Uhr – Seit Herbst 2012 setzt sich die «IG Hindernisfreier Klosterplatz Einsiedeln» dafür ein, dass in Zukunft alle Menschen – mit und ohne Behinderung – das Kloster Einsiedeln hindernisfrei besuchen können. Werner Ruch, Initiant der IG, Rollstuhlfahrer, ist heute im Gespräch mit Radio Gloria.

Von Gesetzes wegen müssen öffentliche Gebäude und Anlagen heute hindernisfrei gebaut werden.
Das Klostergelände macht es jedoch nicht einfach, diese Auflagen zu erfüllen. Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen sind zu weiten Umwegen gezwungen und können den Klostereingang nur mit grösster Kraftanstrengung erreichen.

Dank der Mitarbeit der IG werden gezielt Wege mit geschliffenen Fluss-Steinen ausgelegt und «Rastplätze» gebaut.
Diese erleichtert Menschen mit einer Gehbehinderung den Weg zum Kloster und auch Menschen mit einer Sehbehinderung können sich entlang der Kanten der hindernisfreien Wege orientieren.

Das hat allerdings seinen Preis! Deshalb hat die IG beschlossen, nicht bloss Forderungen zu stellen, sondern auch bei der Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel für die hindernisfreien Zugänge und die «Rastplätze» tätig zu werden.

Der Aufruf zum symbolischen «Kauf» eines geschliffenen Fluss-Steines für die hindernisfreien Wege richtet sich deshalb gleichermassen an Menschen mit und ohne Geh- oder Sehbehinderung.

Infos: https://hindernisfreier-klosterplatz.ch