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22. Juni – Völkermord der Osmanen an den christlichen Armeniern – Dr. Alexander Brincken

20 Uhr – Der Völkermord an den christlichen Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Er geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen, vom Komitee für Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs (Türkei).

Unser Referent Dr. Alexander Brincken berichtet in der heutigen Radiosendung über das Schicksal der christlichen Armenier im Osmanischen Reich. Es zählt ohne Frage zu den tragischsten und furchtbarsten des von Menschheitsverbrechen und Völkermorden geprägten 20. Jahrhunderts.

 

Dr. Alexander Brincken ist ein Russland- und Armenien-Kenner! Geboren 1952 in St.Petersburg (Russland), väterlicherseits georgischer Abstammung (Mrewlow/Mrewlischwili), mütterlicherseits russischer (Adelsgeschlecht Titow) und deutscher Abstammung (kurländische Barone von den Brincken).

Seit Ende 1992 lebt Dr. Brincken in der Stadt Luzern, ab August 1993 bis Juli 2018 war er als Klavierlehrer an den Musikschulen des Kantons Nidwalden tätig. Seit August 1993 ist er Hauptorganist der katholischen Pfarrei St. Martin zu Buochs am Vierwaldstättersee NW. Seit November 1998 ist er Schweizer Bürger, dabei behält er auch sein russisches Bürgerrecht. Als Konzertpianist trat er 1981-1989 in öffentlichen Konzerten in St.Petersburg auf, seit 1993 tritt er gelegentlich als Konzertpianist und Konzertorganist in der Schweiz auf.

Dr. Alexander Brincken komponierte u.a. ein Oratorium über den Genozid der Osmanen an den Armeniern, welches in der Konzerthalle der armenischen Hauptstadt Jerewan („Radio Eriwan“) uraufgeführt wurde.

Homepage von Dr. Alexander Brincken (Link)