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20. Februar – Apokalypse (Offenbarung) nach Johannes. P. Franz Josef Egli

10 Uhr – Nachdem Katastrophen und Kriege weltweit zunehmen und immer mehr Menschen bei der Entwicklung des Klimas, der Wirtschaft, des Friedens oder der Flüchtlingsströme auf unserem Planeten einen zunehmenden Niedergang der Zivilisation bemerken, werden auch die Stimmen mehr, die davon ausgehen, dass wir bereits in der so genannten “Endzeit” leben. Aus diesem Grund steigt auch das Interesse an dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes. Das Wort Offenbarung heisst im Griechischen “apokalypsis”. Es geht darum, Dinge offenbar zu machen, zu enthüllen oder ans Licht zu bringen.

Wahrscheinlich ist die Offenbarung des Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts für die vom römischen Staat verfolgte Kirche in Kleinasien geschrieben worden.

Das prophetische Buch des Neuen Testaments, die Offenbarung des Johannes, beginnt mit sieben Sendschreiben an kleinasiatische Gemeinden, in denen der Verfasser diese ermuntert, ermahnt und tröstet. Denselben Sinn haben auch die Visionen und Bilder der restlichen Kapitel: Trotz aller Unterdrückung durch staatliche Gewalt steht zuletzt der Sieg Gottes fest.

Mit ihrer reichen Bildersprache ist die Offenbarung faszinierend und schwer verständlich zugleich. Damit hängt es wohl zusammen, dass sie in besonderer Weise den Volksglauben beeinflusst hat.

Der Luzerner Chorherr P. Franz Josef Egli erläutert sehr gekonnt die Visionen und Bilder der biblischen Apokalypse. An mehreren Abenden hielt er in der Mariahilfkirche in Luzern Vorträge, welche Radio Gloria aussenden darf.

Alle Vorträge finden Sie auch beim Veranstalter: mariahilfkirche.ch