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19. Februar – Patris Corde. Neues Papstschreiben über den Hl. Josef

20 Uhr – Regens Martin Rohrer und Vikar Thomas Huber erklären in einer ersten Sendung das neue Papstschreiben «Patris corde». Eine zweite Sendung folgt im März.

Das Apostolische Schreiben dazu «Patris corde» des Papstes veröffentlichte der Vatikan am 8. Dezember 2020. Im Schreiben «Mit dem Herzen eines Vaters» empfiehlt der Papst den heiligen Josef als besonderes Vorbild. Wie so viele stille heldenhafte Menschen in der Pandemie ist der Ziehvater Jesu ein Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung.

Mit keinem Heiligen – mit Ausnahme von Maria – habe sich das päpstliche Lehramt so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus. Pius IX. ernannte Josef am 8. Dezember 1870 zum «Universalpatron der Kirche», Leo XIII. (1878-1903) betonte die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, so dass Pius XII. ihn 1955 zum «Patron der Arbeiter» erkor. Johannes Paul II. schliesslich habe in einem eigenen Schreiben 1989 Josef den «Beschützer des Erlösers» genannt.

Hintergrund des Schreibens ist aber auch die Covid-19 Pandemie: Diese habe verdeutlicht, welche Bedeutung gewöhnliche Menschen haben – all jene, die sich jenseits des Rampenlichts tagtäglich in Geduld üben und Hoffnung verleihen, indem sie Mitverantwortung säen. Genau so, wie der heilige Josef, «dieser unauffällige Mann, dieser Mensch der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart», so Papst Franziskus.