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13. Mai – Das Wunder von Waldenburg vor genau 80 Jahren

13 Uhr- Dominik Lauchenauer berichtet über das Wunder von Waldenburg, welches vor genau 80 Jahren stattfand.
Infos: hand-waldenburg.ch

Am 10. Mai 1940 erfolgte der Angriff Hitlers auf die Benelux-Staaten und Frankreich. Am 11. Mai kam es zur Generalmobilmachung der Schweizer Armee. Am 12. Mai verkündete Propagandaminister Joseph Goebbels, dass es in Europa innerhalb der nächsten 48 Stunden keine neutralen Staaten mehr geben werde. Und am 14. Mai meldete das Japanische Radio, dass um 2 Uhr nachts deutsche Truppen in der Schweiz einmarschiert seien. Dazwischen aber lag der 13. Mai 1940, an dem die Schweiz den Angriff durch Nazi-Deutschland befürchtete. Die Schweizer Armee verschob ihre Truppen an die deutsche Grenze, und gleichzeitig flohen Teile der Bevölkerung Richtung Süden. In dieser Nacht aber ereignete sich unweit von Basel das „Wunder von Waldenburg“: Über diesem Ort erschien eine große, hell leuchtende Hand am Himmel – die schützende Hand des Landespatrons Bruder Klaus. Wie wir wissen, blieb die Schweiz entgegen bereits verbreiteter Nachrichten von Besetzung und Krieg verschont. Viele Soldaten bezeugten das nächtliche Ereignis am Himmel. Ein eigenartige Wolkenkonstellation, die es verursacht haben könnte, wurde von den meteorologischen Anstalten von damals und von alle Zeitzeugen ausgeschlossen: Der Himmel über Waldenburg war an diesem Abend völlig wolkenlos gewesen.

Wenn wir heute von diesem Geschehen hören, dann können wir nicht anders als annehmen, dass der Schweizer Nationalheilige konkret und sichtbar seine Hilfe gezeigt und seine Heimat vor dem Kriegsgeschehen, das sonst fast ganz Europa überzogen hat, bewahrt hatte. Gewiss wird man auch noch andere Gründe finden, die Deutschland eventuell gehabt haben könnte, das kleine Land nicht einzunehmen, weil man es für andere Zwecke noch brauchte: z. B. zum Umtausch von Gold in die Devisen, für die Deutschland als kriegsführender Staat im Laufe des Krieges kaum mehr Möglichkeit hatte. Wir wollen aber bei allem Zweitrangigen vor allem am Wichtigsten festhalten und es uns nicht relativieren oder verdunkeln lassen: dass das Eingreifen der Heiligen und ihre Fürsprache für einzelne Menschen und ganze Länder eine konkrete Wirklichkeit ist, auf die auch wir immer wieder hoffen und mit der wir rechnen sollten.