Postfach 540 CH-6281 Hochdorf Schweiz

1. Oktober – Hl. Thérèse von Lisieux – Was die Kirche wirklich weiter bringt

Bereits 100 Jahre nach ihrem Tod wurde die hl. Thérèse von Lisieux im Jahr 1997 von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin ernannt. Diese Auszeichnung wurde der kleinen Karmelitin, die bereits im 25. Lebensjahr starb, als dritte Frau überhaupt zuteil. Die Anziehungskraft, die von der kleinen Thérèse und ihrer Botschaft bis zum heutigen Tag ausgeht, erreicht die Herzen der Menschen und macht die Heilige zum Liebling vieler Gottsuchender. Was ist das Geheimnis ihrer Popularität? Was ist ihre Botschaft?

Ihre Aufzeichnungen über den Weg der geistigen Kindschaft und der Barmherzigkeit Gottes sind zweifelsohne die Botschaft Gottes für die Menschen der heutigen Zeit. Es ist vor allem der Weg der Heiligkeit für die ganz Kleinen, die im Alltag den Weg der Heiligkeit mit Gott gehen möchten, ganz im Vertrauen und in Hingabe an die barmherzige Liebe des Vaters im Himmel.

Aktuelle Sendungen im Programm von Radio Gloria:

  • 11 Uhr – Biografie der Hl. Theresia. Mit Br. Tilbert Moser
  • 13 Uhr – Musikmagazin zum Fest der Hl. Theresia mit Simon Dach
  • 14 Uhr – Die Wahrheit über sich selbst. Dr. phil. Mercedes Palet Fritschi
  • 20 Uhr – Hl. Theresia von Lisieux. Was die Kirche wirklich weiter bringt. H.H. Prof. Dr. Andreas Wollbold

Wenn in katholischen Kreisen von Therese von Lisieux die Rede ist, sehen viele in ihr eine Lichtgestalt, ein Licht in der Finsternis. Doch sie selbst sah sich anders, eher eben wie „halb erloschen, nur noch ein schwacher Schein auf einem qualmenden Docht“. Diese Realität anzunehmen und fruchtbar zu machen, darin bestand ihr „kleiner Weg“: Bei Gott ist dieses Unscheinbare, Kleine, seiner selbst Ungewisse bedeutsam. Gerade daran entzündet Gott die Heiligkeit – nicht nur für jemanden selbst, sondern auch für die ganze Kirche. Dies vor Augen, soll im Folgenden gefragt werden: Wie hat Therese von Lisieux zur Erneuerung der Kirche beigetragen?